13. Dezember 2017

Zitat

Das Leben ist voller Leid, Krankheit, Schmerz – und zu kurz ist es übrigens auch...

Woody Allen

Jules Zwimpfer-Kämpfen

Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut
Psychotherapeut ASP
Körperpsychotherapeut EABP
Praxisbewilligung Kanton Zürich

Ausbilder und Supervisor im
Ausbildungsinstitut GFK
Focusing-Ausbilder im Focusing-Netzwerk

Seit über 25 Jahren psychotherapeutische Arbeit mit Erwachsenen und Gruppen

19. März 1952, verheiratet, 2 erwachsene Töchter

j.zwimpfer@bluewin.ch

Nach meiner Meinung muss Psychotherapie und vor allem ihre Sprache nahe am Alltag sein. In der Psychotherapie handelt es sich um Themen und Prozesse, die auch zum gesunden Menschen gehören. Meine psychotherapeutische Heimat ist die klientenzentrierte Gesprächs- und Körperpsychotherapie. Bei diesem Ansatz geht es darum, gemeinsam mit dem Klienten herauszufinden, wie die innere Welt eines Menschen aussieht. Ängste, Depressionen, Sinnkrisen etc. kommen oft von charakterlichen Eigenschaften, die sich zu Mustern und Verengungen entwickelten. Solche Verengungen können einen Menschen in Not bringen.
Eine klientenzentrierte Grundhaltung bedeutet, dass der Psychotherapeut neugierig und offen ist, wahrnimmt, beobachtet und diese Beobachtungen zur Verfügung stellt.
Klientenzentrierte Gesprächs- und Körperpsychotherapie heisst auch den Körper in die Therapie einzubeziehen, hinzuschauen, Vorschläge zu machen, zu üben, usw. Über den Körper und mit dem Körper sind Themen wie inneres Erleben, Lebendigkeit, Kraft, usw. direkt zugänglich und stehen in einer Wechselwirkung mit psychischen Themen.
Ohne ein grundsätzliches Gefühl, verstanden zu werden, kann sich kein Vertrauen entwickeln, das es braucht, damit sich Menschen öffnen und neue Schritte wagen. Erst dann sind Veränderungen möglich, die aus Verengungen rausführen und eine Zunahme der Selbstwahrnehmung und eine Selbstakzeptanz und eine Stabilisierung des Selbstwertgefühls. Das ermöglicht dann, anders auf die Menschen und die Welt zuzugehen und sich so Veränderungen stellen zu können und sie auch bewältigen.

Ich arbeite auch als Ausbilder im GFK-Ausbildungsinstitut. Diese Lehrtätigkeit hält mich wach für neue Entwicklungen in der Psychotherapieforschung.

Auch nach 25 Jahren Tätikeit fasziniert mich meine Arbeit als Psychotherapeut noch immer. Die Offenheit, das fortwährende Hinterfragen und die Neugier, die es bei der klientenzentrierten Grundhaltung braucht, haben mich in diesen Jahren wach und lebendig gehalten. Mich beeindruckt, wie einzigartig jeder Mensch die Welt, die anderen Menschen und sich selber wahrnimmt. Mich fasziniert auch, wie Menschen immer wieder einen Weg durch schwierige Situationen finden, sich auf neue Situationen einstellen können und in neue Rollen hineinwachsen. Ich staune, wie gross die innere Kraft ist, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und ein gutes Leben zu leben.

Ich bin Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Sie lehrten meine Frau und mich, mit Veränderungen umzugehen und uns immer wieder auf neue Situationen einzustellen. Das Leben ist immer wieder Veränderung und es ist eine Freude zu sehen, wie sich Menschen entwickeln und entfalten.